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Welche Kreditrate passt zu Ihrem Budget?

Der Haushaltsrechner stellt Einnahmen und Ausgaben gegenüber und macht daraus die Kreditrate, die dauerhaft tragbar ist. Mit Puffer statt Wunschdenken, und mit dem Blick darauf, wie die Bank dieselbe Rechnung aufstellt.

  • Einnahmen und Ausgaben in zwei Minuten gegenüberstellen
  • Sehen, mit welchen Pauschalen Banken statt Ihrer echten Ausgaben rechnen
  • Praktische Tipps, mit denen Sie Ihre tragbare Rate spürbar erhöhen

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  1. Bei einer Haushaltsrechnung stellen Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Die Differenz ist Ihr frei verfügbares Einkommen.

  2. Eigenkapital und die Höhe der monatlichen Rate sind die beiden wichtigsten Größen für die mögliche Darlehenssumme.

  3. Banken rechnen zusätzlich zu Ihren realen Ausgaben mit Lebenshaltungspauschalen. Sie liegen meist höher als Ihre tatsächlichen Kosten und wirken wie ein Stresstest.

  4. Nutzen Sie höchstens 40 Prozent Ihres Nettohaushaltseinkommens für die gesamte Wohnbelastung, und rechnen Sie Nebenkosten und Rücklage darin mit ein.

  5. Wer laufende Fixkosten senkt, erhöht die tragbare Rate sofort. 100 Euro im Monat entsprechen rund 21.000 Euro Darlehen.

Ihre Haushaltsrechnung

Tragen Sie ein, was jeden Monat hereinkommt und was hinausgeht. Die aktuelle Warmmiete bleibt außen vor, sie wird nach dem Kauf zur Rate.

Monatliche Einnahmen

3.200 €
1.000 €9.000 €
2.000 €
0 €9.000 €
250 €
0 €2.500 €

Kindergeld, Nebenjob, Mieteinnahmen.

Monatliche Ausgaben (ohne Miete)

1.400 €
500 €4.000 €

Essen, Kleidung, Freizeit, Urlaub anteilig.

350 €
0 €1.500 €

Auto, ÖPNV, Versicherung, Sprit.

300 €
0 €1.500 €
200 €
0 €2.000 €

Kredite, Unterhalt, Abos.

1.450 €
0 €3.500 €

Fällt nach dem Kauf weg und wird zur Rate.

Sicherheitsniveau (Puffer vom Netto)

Tragbare Monatsrate

2.655 €

Das sind 1.205 € mehr als Ihre heutige Warmmiete.

Einnahmen gesamt
5.450 €
Ausgaben ohne Miete
- 2.250 €
Haushaltsüberschuss
3.200 €
Sicherheitspuffer (Ausgewogen)
- 545 €
Tragbare Rate
2.655 €
Entspricht grob einem Darlehen von
559.000 €

Im Puffer stecken künftige Wohnnebenkosten, Instandhaltung und Unvorhergesehenes. Darlehensschätzung mit 3,7 % Zins und 2 % Tilgung.

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  • Drei Sicherheits-Szenarien im Vergleich
  • Die sieben vergessenen Kostenposten
  • Einordnung: So rechnet die Bank
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Die Grundlagen der Haushaltsrechnung

Der Traum vom Eigenheim ist zum Greifen nah, doch eine Frage bleibt: Welche Kreditrate können Sie sich wirklich leisten? Eine sorgfältige Haushaltsrechnung ist der Schlüssel dazu. Alle monatlichen Einnahmen werden den regelmäßigen Ausgaben gegenübergestellt. Das Ergebnis zeigt, welcher Betrag monatlich für eine Kreditrate zur Verfügung steht.

Einnahmen erfassen

Beginnen Sie mit der Auflistung aller regelmäßigen Einkünfte:

  • Nettolohn oder Nettogehalt beider Partner
  • Mieteinnahmen aus Vermietung
  • Kindergeld und staatliche Zuschüsse
  • Renten und Pensionen
  • Sonstige regelmäßige Einkünfte

Wichtiger Hinweis: Berücksichtigen Sie nur sichere, dauerhaft verfügbare Einnahmen. Variable Bestandteile wie Boni oder Provisionen schätzen Sie konservativ oder lassen sie ganz weg. Die Bank tut es später auch.

Ausgaben realistisch kalkulieren

Der zweite Schritt ist die detaillierte Aufstellung aller monatlichen Ausgaben. Drei Blöcke, die zusammen fast alles abdecken:

Lebenshaltungskosten

Lebensmittel und Haushaltsbedarf, Kleidung, Gesundheit und Medikamente, Transport und Mobilität, Telefon und Internet.

Versicherungen und Verträge

Kranken- und Pflegeversicherung, Haftpflicht und Hausrat, Kfz, Berufsunfähigkeit, Mitgliedsbeiträge und Abonnements.

Bestehende Verpflichtungen

Laufende Kredite und Darlehen, Unterhaltszahlungen, Sparpläne und Altersvorsorge, private Konsumausgaben.

Unregelmäßige Ausgaben gehören ebenfalls hinein, anteilig auf den Monat gerechnet: Urlaub, die Jahresrechnung der Kfz-Versicherung, eine neue Waschmaschine, die Reparatur am Auto. Genau diese Posten fehlen in den meisten Aufstellungen und tauchen später als Überraschung auf.

Die 40-Prozent-Regel als Orientierung

Als bewährte Faustregel gilt: Die monatliche Belastung aus Kreditrate, Nebenkosten und Instandhaltungsrücklage sollte 40 Prozent des verfügbaren Nettoeinkommens nicht überschreiten. Diese Grenze lässt genug Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben und Veränderungen im Leben.

Der verbreitete Irrtum steckt im Detail: Gemeint ist nicht die Kreditrate, sondern die gesamte Wohnbelastung. Ziehen Sie den Regler auf Ihr Haushaltsnetto und sehen Sie, wie sich die 40 Prozent aufteilen.

4.500 €

Alle sicheren Einkünfte zusammen, nach Steuern und Sozialabgaben.

Wie eng wollen Sie kalkulieren?

Die Regel meint die gesamte Wohnbelastung, nicht die Kreditrate allein. Nebenkosten und Instandhaltungsrücklage gehen davon ab, bevor der erste Euro zur Bank fließt.

Maximale Wohnbelastung

1.800 €

40 % von 4.500 €, für alles rund ums Wohnen

Kreditrate
Zins und Tilgung an die Bank. Das ist der Teil, über den verhandelt wird.
1.400 €
Nebenkosten
Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Verwaltung und alles, was als Eigentümer neu dazukommt.
200 €
Instandhaltung
Rücklage für Dach, Heizung, Fenster. Wer sie nicht bildet, finanziert sie später teuer nach.
200 €

Für Lebenshaltung, Mobilität, Versicherungen und Sparen bleiben 2.700 € im Monat.

Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.500 Euro liegt die maximale monatliche Belastung damit bei 1.800 Euro. Davon entfallen etwa 1.400 Euro auf die reine Kreditrate, 200 Euro auf Nebenkosten und 200 Euro auf die Instandhaltungsrücklage.

Wie Banken die Haushaltsrechnung ermitteln

Banken haben standardisierte Verfahren, um Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit zu bewerten. Wer sie kennt, geht vorbereitet ins Finanzierungsgespräch statt überrascht heraus.

Einkommensnachweis und Bewertung

In der Regel werden die letzten drei Gehaltsabrechnungen und die Steuerbescheide der vergangenen zwei Jahre verlangt. Bewertet wird unterschiedlich: Regelmäßige Bezüge zählen zu 100 Prozent, variable Einkommen wie Provisionen und Boni oft nur zu 50 bis 70 Prozent. Bei Selbstständigen wird der Durchschnitt der letzten drei Jahre angesetzt, häufig mit einem Abschlag.

Die Pauschalen für die Lebenshaltung

Der zweite und oft überraschende Teil: Viele Banken rechnen nicht mit Ihren echten Ausgaben, sondern mit Pauschalen. Angesetzt wird der höhere der beiden Werte. Wer sparsam lebt, bekommt das nicht angerechnet, wer mehr ausgibt, sehr wohl.

Erwachsene im Haushalt2
Kinder im Haushalt1
1.900 €

Lebenshaltung, Mobilität, Versicherungen und Abos, ohne Miete.

Wie streng rechnet die Bank?

Womit die Bank rechnet

2.100 €

pro Monat für die Lebenshaltung, ohne Wohnkosten

Ihre Angabe1.900 €
Pauschale der Bank2 Erwachsene, 1 Kind2.100 €

Die Bank setzt 200 € mehr an, als Sie tatsächlich ausgeben. Genau dieser Betrag fehlt Ihnen in der Finanzierungsanfrage, obwohl er real zur Verfügung stünde.

Spannen aus der Beratungspraxis. Jede Bank rechnet etwas anders, und bestehende Kredite kommen in voller Höhe obendrauf. Deshalb lohnt es sich, vor dem Antrag zu wissen, wo man steht.

Dazu kommt die Prüfung der Kreditwürdigkeit: Schufa-Auskunft und Bonitätsscore, Kontoverlauf der letzten drei Monate, Vermögensnachweise und Eigenkapital sowie berufliche Situation und Beschäftigungsdauer. Was in Ihrer Schufa steht, können Sie vorher kostenlos selbst nachlesen.

Was die Bank vor der Zusage über Sie liestDatenkopie kostenlos anfordern, Fehler korrigieren, Score verstehen. Mit Selbsttest in einer Minute, ohne Kontaktdaten.Zum Schufa-Bonitätscheck

Versteckte Kosten nicht vergessen

Viele Käufer unterschätzen die laufenden Nebenkosten einer eigenen Immobilie. Was bisher der Vermieter trug oder in der Warmmiete verschwand, steht künftig auf Ihrer Rechnung:

Betriebskosten

Grundsteuer, Müllabfuhr und Abwasser, Heizung und Warmwasser, Hausmeister und Verwaltung. Bei Eigentumswohnungen im Hausgeld gebündelt, beim Haus einzeln.

Instandhaltung

Fachleute empfehlen jährlich 1 bis 2 Prozent des Immobilienwerts für Reparaturen und Modernisierung. Bei 300.000 Euro sind das 250 bis 500 Euro im Monat.

Versicherungen als Eigentümer

Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz und Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht kommen neu dazu. Die Bank verlangt die Gebäudeversicherung vor der Auszahlung.

Energie nach Wohnfläche

Strom und Heizung steigen mit der Fläche. Ein Haus mit 140 Quadratmetern verbraucht deutlich mehr als die Dreizimmerwohnung davor.

Der Sicherheitspuffer: Ihr finanzielles Polster

Planen Sie zusätzlich einen Puffer von mindestens 10 bis 20 Prozent Ihres verfügbaren Einkommens ein. Er schützt Sie vor genau den Situationen, die sich nicht planen lassen:

  • Einkommensausfall durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit
  • Unerwartete Reparaturen und Notfälle
  • Zinserhöhungen bei der Anschlussfinanzierung
  • Veränderungen der Lebenssituation, etwa Familienzuwachs

Im Rechner oben stellen Sie diesen Puffer über das Sicherheitsniveau ein. Der Unterschied zwischen knapp und solide beträgt bei den meisten Haushalten mehrere hundert Euro Rate, und damit eine ganze Preisklasse beim Objekt.

40 %

des Nettoeinkommens sind die Obergrenze für die gesamte Wohnbelastung

1 bis 2 %

des Immobilienwerts pro Jahr gehören in die Instandhaltungsrücklage

3 Monate

Kontoauszüge und Gehaltsabrechnungen sieht die Bank vor der Zusage

21.000 €

mehr Darlehen trägt jede 100 Euro, die Sie monatlich freispielen

In drei Schritten zur richtigen Haushaltsrechnung

  1. 1

    Kontoauszüge analysieren

    Nehmen Sie die Auszüge der letzten sechs Monate, besser der letzten zwölf. Manche Ausgaben fallen nur einmal im Jahr an und fehlen sonst. Nebenbei entdecken die meisten ungenutzte Abos.

  2. 2

    Tabelle erstellen

    Alle ein- und ausgehenden Posten übersichtlich festhalten. Eine Sammlung von Belegen ist keine Haushaltsrechnung. Unregelmäßiges wie Urlaub oder Reparaturen anteilig einplanen.

  3. 3

    Ergebnis berechnen

    Einnahmen und Ausgaben summieren. Die Differenz ist Ihr frei verfügbares Einkommen und damit der Rahmen, in dem sich Ihre Kreditrate bewegen darf.

Ein Testlauf macht die Zahl greifbar: Überweisen Sie drei Monate lang die geplante Rate auf ein separates Konto. Danach wissen Sie, ob sich die Belastung im Alltag richtig anfühlt, und haben nebenbei Eigenkapital aufgebaut.

Paar sitzt mit Laptop und Unterlagen am Esstisch und geht die eigenen Finanzen durch

Der beste Zeitpunkt liegt vor dem ersten Exposé

Wer seine Zahlen kennt, bevor er ein Objekt gefunden hat, verhandelt anders: ohne Zeitdruck, mit klarer Grenze und mit dem Wissen, was die Bank sehen wird. Alles danach ist Reparatur unter Druck.

Finanzierungsoptionen intelligent nutzen

Die Wahl der Finanzierungsstruktur beeinflusst Ihre monatliche Belastung erheblich. Drei Stellschrauben, die in fast jeder Beratung vorkommen:

Tilgungssatz anpassen

Eine niedrigere Tilgung senkt die Rate, verlängert aber die Laufzeit und erhöht die Gesamtkosten. Eine höhere Tilgung dreht beides um.

Sondertilgungen vereinbaren

Flexible Sondertilgungsrechte kosten meist nichts extra und erlauben es, bei freien Mitteln die Restschuld zu senken und Zinsen zu sparen.

Forward-Darlehen nutzen

Bei steigenden Zinsen sichert ein Forward-Darlehen heutige Konditionen für eine Anschlussfinanzierung in einigen Jahren.

Rate, Restschuld und Tilgungsverlauf durchrechnenDer Finanzierungsrechner zeigt, was Zins und Tilgung mit Ihrer Rate und der Restschuld am Ende der Zinsbindung machen.Zum Finanzierungsrechner

Staatliche Förderungen berücksichtigen

Förderungen senken entweder den Kapitalbedarf oder die monatliche Rate. Beides verschiebt Ihre Haushaltsrechnung, deshalb gehören sie von Anfang an in die Kalkulation:

  • KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren
  • Wohneigentum für Familien mit vergünstigten Zinsen
  • Altersgerecht Umbauen, auch für einzelne Maßnahmen
  • Regionale Programme der Länder und Kommunen
  • Zuschüsse für den Heizungstausch nach der BEG-Systematik

Was eine Sanierung kostet und welchen Anteil davon der Staat übernimmt, rechnet unser Sanierungsrechner mit den aktuell gepflegten Fördersätzen aus.

Häufige Fehler vermeiden

Zu optimistisch gerechnet

Viele Käufer kalkulieren auf Kante und lassen keinen Spielraum für Unvorhergesehenes. Der erste größere Schaden bringt die Planung dann ins Wanken.

Nebenkosten unterschätzt

Die laufenden Kosten einer Immobilie werden regelmäßig zu niedrig angesetzt, vor allem Instandhaltung und Energie.

Einkommensentwicklung überschätzt

Verlassen Sie sich auf gesicherte Steigerungen, nicht auf Hoffnungen. Eine Beförderung in zwei Jahren ist kein Bestandteil der Haushaltsrechnung.

So optimieren Sie Ihr Haushaltsbudget

Eine durchdachte Budgetoptimierung verschafft Ihnen mehr Spielraum für Ihre Immobilie, ohne dass Sie im Alltag verzichten. Fünf Ansätze, die in fast jedem Haushalt etwas bringen:

  1. 1Versicherungen optimierenVerträge jährlich prüfen. Kfz-Versicherung, private Krankenversicherung und die Kombination aus Hausrat und Haftpflicht sind die drei größten Posten.
  2. 2Energiekosten senkenStromanbieter wechseln, Heizverhalten anpassen, Standby-Verbrauch abstellen. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund sechs Prozent Heizkosten.
  3. 3Mobilität überdenkenTransport ist oft der zweitgrößte Ausgabenposten. Carsharing statt Zweitwagen, Jahresabo statt Einzelfahrten, das E-Bike für kurze Strecken.
  4. 4Abonnements ausmistenStreamingdienste, Fitnessstudio, Zeitschriften und Handytarife. Was seit drei Monaten ungenutzt abgebucht wird, brauchen Sie nicht.
  5. 5Steuern optimierenWerbungskosten konsequent absetzen, Handwerkerleistungen geltend machen, Sonderausgaben prüfen. Bei größeren Summen lohnt der Steuerberater.

Der Effekt ist größer, als die Beträge vermuten lassen. Bereits 150 bis 200 Euro monatliche Ersparnis erhöhen Ihre mögliche Darlehenssumme um 30.000 bis 40.000 Euro, bei identischer Belastung für Ihren Haushalt.

Sparen leicht gemacht

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Sparpotenziale im Alltag finden. Ob Konsumausgaben, Energiekosten, Versicherungen oder Alltagsausgaben: Wir helfen Ihnen, effizient zu sparen, damit Ihr Geldbeutel aufatmen kann.

Der Zettel rechts zeigt einen Beispielhaushalt mit ganz gewöhnlichen Verträgen. Schalten Sie um und sehen Sie, was nach einem Nachmittag Vergleichen übrig bleibt: 308 Euro im Monat. Jede Zeile führt direkt zum passenden Vergleich.

Alle Einsparpotenziale
Stapel aus Euromünzen

Einsparpotenziale

Beispielhaushalt: monatliche Kosten vor und nach dem Wechsel, je Posten mit Link zum passenden Vergleich
Haushaltsbuch mtl.AltNeu
Ratenkredit490490 €
Girokonto99 €
Kreditkarte1515 €
Strom9090 €
Gas125125 €
DSL4040 €
Versicherungen130130 €

Mehr im Geldbeutel

0Europro Monat

Beispielhaushalt mit typischen Verträgen. Ihre tatsächliche Ersparnis hängt von Verbrauch, Laufzeiten und Bonität ab.

Solide Planung als Erfolgsgarant

Eine realistische Haushaltsrechnung ist der wichtigste Baustein einer erfolgreichen Immobilienfinanzierung. Nehmen Sie sich Zeit für die Analyse und planen Sie konservativ. So schaffen Sie die Basis für einen entspannten Weg ins Eigenheim, auch wenn nicht alles nach Plan läuft.

Bei Immobilienwerk stehen Ihnen Finanzierungsberater zur Seite, die mit Ihnen gemeinsam die passende Struktur entwickeln. Mit Zugang zu über 500 Banken finden wir für die meisten Situationen eine Lösung, von der ersten Einschätzung bis zur Finanzierungszusage.

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Häufige Fragen zur Haushaltsrechnung

Kurz beantwortet, ohne Kleingedrucktes.

Wie viel Kreditrate kann ich mir monatlich leisten?

Die ehrliche Antwort steht in Ihrer Haushaltsrechnung: Einnahmen minus alle Ausgaben außer der Miete, minus ein Sicherheitspuffer von 10 bis 15 Prozent des Nettos. Was übrig bleibt, trägt die Rate. Die verbreitete 40-Prozent-Faustregel passt für viele Haushalte als Obergrenze, ersetzt aber keine echte Bilanz mit Ihren Zahlen.

Warum wird die aktuelle Miete nicht zu den Ausgaben gezählt?

Weil sie nach dem Kauf wegfällt und durch die Kreditrate ersetzt wird. Deshalb vergleicht der Rechner Ihre tragbare Rate direkt mit der heutigen Warmmiete. Wichtig: Nebenkosten wie Heizung, Strom, Grundsteuer und Instandhaltung bestehen als Eigentümer weiter, dafür ist der Sicherheitspuffer da.

Rechnet die Bank genauso wie dieser Haushaltsrechner?

Ähnlich, aber mit Pauschalen: Viele Banken setzen Mindestbeträge für die Lebenshaltung an, unabhängig von Ihren tatsächlichen Ausgaben, und rechnen Raten bestehender Kredite voll dagegen. Üblich sind 800 bis 1.000 Euro für die erste erwachsene Person, 400 bis 600 für die zweite und 300 bis 500 je Kind. Wer seine Haushaltsrechnung vorab sauber aufstellt, kennt seine Grenze, bevor die Bank sie zieht.

Welche Einnahmen darf ich ansetzen?

Nur sichere, dauerhaft verfügbare Einkünfte. Das Grundgehalt wird von Banken zu 100 Prozent angerechnet, variable Bestandteile wie Provisionen und Boni oft nur zu 50 bis 70 Prozent. Bei Selbstständigen zählt in der Regel der Durchschnitt der letzten drei Jahre, häufig mit Abschlag. Kindergeld und Mieteinnahmen werden je nach Bank unterschiedlich berücksichtigt.

Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?

Als Faustregel gelten 1 bis 2 Prozent des Immobilienwerts pro Jahr. Bei einer Immobilie für 300.000 Euro sind das 250 bis 500 Euro im Monat. Bei einer Eigentumswohnung ist ein Teil davon bereits im Hausgeld enthalten, bei einem Haus tragen Sie alles selbst.

Wie viel bringt es, monatliche Fixkosten zu senken?

Mehr, als die meisten erwarten. 100 Euro weniger Fixkosten im Monat tragen bei üblichen Konditionen rund 21.000 Euro zusätzliche Darlehenssumme. Wer Ratenkredit, Strom, Gas, Versicherungen und Telekommunikation einmal durchgeht, kommt oft auf einen dreistelligen Betrag.

Erst der Haushalt, dann das Budget.

Ihre tragbare Rate ist die eine Zahl, aus der sich alles andere ergibt. Wir prüfen sie mit Ihnen gemeinsam und rechnen aus, welcher Kaufpreis daraus wird.

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