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Immobilienwerk, die All-in-One-Lösung für Ihr Immobilienprojekt

Was das Objekt wert ist. Nicht, was im Exposé steht.

Zwischen Angebotspreis und Marktwert liegen bei jedem zweiten Objekt fünfstellige Beträge. Wir zeigen Ihnen die realistische Preisspanne, bevor Sie ein Angebot abgeben.

  • Preisspanne statt Wunschpreis, nachvollziehbar hergeleitet
  • Drei anerkannte Verfahren, wir wählen das passende
  • Kostenlose Ersteinschätzung, auch ohne Kaufbegleitung

Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  1. Eine belastbare Bewertung schützt vor der teuersten Fehlentscheidung beim Kauf: zu viel zu bezahlen.

  2. Es gibt drei anerkannte Verfahren. Welches passt, hängt vom Objekttyp ab, nicht vom Zufall.

  3. Nur tatsächlich erzielte Kaufpreise liefern Vergleichswerte. Angebotspreise verzerren nach oben.

  4. Verkehrswert und Beleihungswert der Bank sind zwei verschiedene Zahlen, beide mit gutem Grund.

  5. Der Beleihungsauslauf entscheidet über Ihren Zinssatz, nicht der Kaufpreis allein.

  6. Eine Bewertung unter dem Angebotspreis ist Ihr stärkstes Argument in der Kaufpreisverhandlung.

Warum die Bewertung über den Kauf entscheidet

Der Angebotspreis einer Immobilie ist eine Behauptung. Er entsteht aus der Preisvorstellung des Verkäufers, dem Einschätzungsspielraum des Maklers und der Hoffnung, dass sich schon jemand findet. Was das Objekt tatsächlich wert ist, steht auf einem anderen Blatt.

Für Sie als Käufer hat das handfeste Folgen. Zahlen Sie 30.000 Euro über Marktwert, zahlen Sie diese Summe nicht nur einmal: Sie zahlen zusätzlich rund 2.250 Euro Kaufnebenkosten darauf, finanzieren den Betrag über zwanzig oder dreißig Jahre mit und haben ihn beim Wiederverkauf nicht sicher zurück.

70 %

des Werts bestimmt allein die Lage. Makrolage und Mikrolage zusammen.

10 bis 20 %

liegt der Beleihungswert der Bank unter dem Verkehrswert einer Wohnimmobilie.

2 Jahre

alte Vergleichswerte führen bereits in die Irre. Der Markt bewegt sich schneller.

0 €

kostet unsere Ersteinschätzung, auch ohne weitere Zusammenarbeit.

Eine saubere Bewertung liefert Ihnen:

  • Eine realistische Obergrenze für Ihr Gebot
  • Argumente für die Preisverhandlung
  • Sicherheit, dass die Bank mitgeht
  • Klarheit über nötige Rücklagen für Sanierung
  • Eine Grundlage bei Erbe oder Scheidung
  • Schutz vor der Emotion im Bieterwettbewerb

Die drei anerkannten Verfahren

Alle drei Verfahren sind in der Immobilienwertermittlungsverordnung geregelt und alle drei liefern richtige Ergebnisse, solange man das passende wählt. Klicken Sie sich durch, um zu sehen, welches bei Ihrem Objekt greift.

Vergleichswertverfahren: Was zahlen andere gerade?

Der Wert ergibt sich aus tatsächlich erzielten Kaufpreisen vergleichbarer Objekte in der Umgebung. Entscheidend ist das Wort tatsächlich: Angebotspreise taugen nicht als Vergleich, weil sie regelmäßig über dem liegen, was am Ende gezahlt wird. Die belastbaren Zahlen kommen aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse.

  • Lage, Mikrolage und Infrastruktur
  • Wohnfläche, Zuschnitt und Zimmerzahl
  • Baujahr und Sanierungsstand
  • Ausstattungsqualität
  • Grundstücksgröße bei Häusern
  • Energetischer Zustand und Heizungsart

Passt zu: Eigentumswohnungen und Reihenhäuser in Lagen, in denen regelmäßig vergleichbare Objekte verkauft werden. Das ist der Regelfall beim privaten Kauf.

Was den Wert wirklich bewegt

Lage, Lage, Lage stimmt weiterhin, greift aber zu kurz. Seit der Energiekrise und der Zinswende bewegen zwei Faktoren den Preis stärker als die Küche: der energetische Zustand und der Sanierungsstau.

Lage und Umfeld

Makrolage (Region, Wirtschaftskraft, Bevölkerungsentwicklung) und Mikrolage (Straße, Nachbarschaft, Lärm, Anbindung). Die Mikrolage wird regelmäßig unterschätzt und entscheidet innerhalb desselben Stadtteils über fünfstellige Beträge.

Energetischer Zustand

Energieklasse, Heizungsart und Dämmung. Ein unsaniertes Haus mit Ölheizung wird heute mit spürbarem Abschlag gehandelt, weil Käufer und Banken die anstehenden Sanierungskosten einpreisen.

Bausubstanz

Dach, Fenster, Leitungen, Feuchtigkeit. Was in den nächsten zehn Jahren fällig wird, gehört rechnerisch vom Kaufpreis abgezogen, nicht auf die Wunschliste für später.

Grundriss und Fläche

Nutzbarkeit schlägt Quadratmeterzahl. Ein durchdachter Schnitt ist mehr wert als zehn Quadratmeter Verkehrsfläche. Dachschrägen und Balkone werden im Exposé gern großzügig gerechnet.

Rechtliche Lasten

Wegerechte, Wohnrechte, Erbbaurecht, Denkmalschutz und beschlossene, aber nicht bezahlte Sanierungen der Eigentümergemeinschaft. Alles davon steht in Unterlagen, die vor dem Gebot vorliegen sollten.

Marktphase

Zinsniveau und Nachfrage. Derselbe Grundriss war 2021 anders bewertet als heute, ohne dass sich am Objekt etwas geändert hätte. Vergleichswerte älter als zwei Jahre führen deshalb in die Irre.

Wie stark das zusammen wirkt, sehen Sie am besten, wenn Sie es durchspielen. Tragen Sie Fläche und Vergleichspreis Ihrer Lage ein und haken Sie ab, was auf Ihr Wunschobjekt zutrifft.

85 m²
4.800 €

Den Vergleichswert Ihrer Lage nennen wir Ihnen im Erstgespräch.

Was trifft auf das Objekt zu?

Ausgangswert nach Vergleichspreis408.000 €
Nach Ihren Angaben408.000 €
Unterschied:+0 €Realistische Spanne: 387.600 € bis 428.400 €

Die Prozentsätze sind Erfahrungswerte aus der Bewertungspraxis, keine Rechengrößen der ImmoWertV. Wie stark ein Faktor bei Ihrem Objekt wiegt, hängt von Lage und Marktphase ab. Dafür sehen wir uns die Unterlagen an.

Sanierungskosten realistisch einschätzenDer Sanierungsrechner zeigt Ihnen, was die energetische Ertüchtigung kostet, was davon gefördert wird und wie schnell sich das rechnet.Zum Sanierungsrechner

Die Bewertung der Bank, und was sie Sie kostet

Käufer stolpern regelmäßig über diesen Unterschied, meist im unpassendsten Moment: wenn die Bank weniger finanziert als gedacht oder einen höheren Zins aufruft als im Vergleichsportal versprochen.

Verkehrswert

Der Preis, der heute am Markt erzielbar wäre. Er bildet die aktuelle Marktlage ab, mit allem, was dazugehört, auch mit Übertreibungen nach oben. Geregelt in der ImmoWertV.

Beleihungswert

Der Wert, den die Bank auch in einer schlechten Marktphase noch für sicher hält. Er liegt bei Wohnimmobilien typischerweise zehn bis zwanzig Prozent unter dem Verkehrswert. Grundlage ist das Pfandbriefgesetz.

Aus dem Beleihungswert leitet die Bank den Beleihungsauslauf ab: Ihr Darlehen geteilt durch den Beleihungswert. Diese eine Zahl bestimmt Ihren Zinssatz. Ziehen Sie an den Reglern, um zu sehen, wo Sie landen.

450.000 €
120.000 €

Davon gehen 33.750 € für Kaufnebenkosten ab, bevor der erste Euro in die Immobilie fließt.

10 %

Bei Wohnimmobilien üblich sind zehn bis zwanzig Prozent, bei Sonderobjekten mehr.

Verkehrswert

450.000 €

Beleihungswert

405.000 €

Beleihungsauslauf

90 %

bis 60 %60 bis 80 %80 bis 90 %über 90 %

Spürbarer Aufschlag

Der Zins zieht deutlich an, und die Bank prüft Einkommen und Haushaltsrechnung genauer.

Benötigtes Darlehen
363.750 €
Kaufnebenkosten (7,5 %)
33.750 €

Überschlagsrechnung mit Berliner Kaufnebenkosten (6 % Grunderwerbsteuer, 1,5 % Notar und Grundbuch). Jede Bank setzt den Sicherheitsabschlag selbst fest. Welche Bank bei Ihrem Objekt am weitesten geht, sehen wir im Vergleich.

Nicht jede Bank rechnet gleich

Der Sicherheitsabschlag ist keine feste Größe. Zwischen der vorsichtigsten und der großzügigsten Bank liegen bei demselben Objekt regelmäßig zehn Prozent Beleihungswert, und damit eine ganze Konditionsstufe.

Sparkassen und Volksbanken

Bewerten konservativ, dafür mit echter Ortskenntnis. In der eigenen Region oft die realistischste Einschätzung, außerhalb davon vorsichtig bis ablehnend.

Überregionale Privatbanken

Rechnen stärker marktorientiert und digital, mit Schwerpunkt auf Ballungsräumen. In gefragten Lagen häufig der höhere Beleihungswert, in strukturschwachen Regionen der niedrigere.

Spezialisierte Immobilienfinanzierer

Gehen bei ungewöhnlichen Objekten und höherem Beleihungsauslauf weiter als andere, lassen sich das aber über den Zins bezahlen. Für Sonderfälle oft die einzige Adresse.

Was Sie tun können, damit die Bank höher bewertet

Die Bewertung der Bank ist kein Naturereignis. Sie fällt umso besser aus, je weniger die Bank schätzen muss:

  • Grundrisse und Baubeschreibung vollständig einreichen
  • Energieausweis und Modernisierungsnachweise beilegen
  • Rechnungen für Sanierungen der letzten Jahre sammeln
  • Bei Vermietung: Mietverträge und Mietaufstellung
  • Fotos von Bad, Küche und Heizungsraum mitgeben
  • Mehrere Banken parallel rechnen lassen
Über 500 Banken vergleichenWelche Bank Ihr Objekt am höchsten bewertet, sieht man erst im Vergleich. Genau das ist unsere Arbeit in der Baufinanzierung.Zur Baufinanzierung

Die fünf häufigsten Bewertungsfehler

  1. 1Angebotspreise als Vergleich heranziehenWas in den Portalen steht, ist die Forderung, nicht das Ergebnis. Belastbar sind nur beurkundete Kaufpreise aus der Sammlung des Gutachterausschusses.
  2. 2Den Sanierungsstau ausblendenDach, Fenster und Heizung haben eine Restnutzungsdauer. Was in den nächsten Jahren fällig wird, ist heute wertmindernd, nicht erst beim Handwerkertermin.
  3. 3Die eigene Begeisterung einpreisenDer schöne Altbau mit Stuck ist emotional viel wert und am Markt trotzdem nur das, was der nächste Käufer zahlt. Persönliche Vorlieben steigern den Marktwert nicht.
  4. 4Wohnfläche ungeprüft übernehmenDachschrägen, Balkone und Keller werden im Exposé gern großzügig gerechnet. Eine Nachmessung nach Wohnflächenverordnung verschiebt den Quadratmeterpreis oft deutlich.
  5. 5Die Unterlagen nicht lesenTeilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlung und Grundbuch enthalten regelmäßig Positionen, die den Wert unmittelbar berühren. Sie stehen dort, man muss nur nachsehen.

Was eine Bewertung kostet

Zwischen der kostenlosen Ersteinschätzung und dem gerichtsfesten Gutachten liegen drei Stufen. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, wem gegenüber die Zahl standhalten muss.

Online-Bewertung

0 bis 200 €

Automatisierte Modelle liefern einen groben Korridor. Zustand, Unterlagen und beschlossene Sanierungen kennen sie nicht.

Passt für: Erste Orientierung, mehr nicht.

Kurzgutachten

500 bis 1.500 €

Ein Sachverständiger besichtigt, prüft die Unterlagen und ermittelt den Verkehrswert. Dauer ein bis zwei Wochen.

Passt für: Kauf- und Verkaufsentscheidungen, Preisverhandlung.

Vollgutachten

1.500 bis 3.000 €

Umfassend dokumentiert und gerichtlich verwertbar. Dauer drei bis vier Wochen.

Passt für: Gericht, Finanzamt, Erbauseinandersetzung, Scheidung.

Ein Gutachten durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ist zwingend, wenn die Bewertung vor Gericht, beim Finanzamt oder in einem Zwangsversteigerungsverfahren standhalten muss. Für die Frage, ob Sie 480.000 oder 520.000 Euro bieten sollten, reicht in aller Regel eine saubere Einwertung mit Vergleichsdaten.

Ersteinschätzung für Ihr Objekt anfordern

Schicken Sie uns das Objekt, das Sie interessiert. Wir sagen Ihnen, in welcher Preisspanne es realistisch liegt und worauf wir bei diesem Typ besonders schauen würden. Kostenlos, auch wenn Sie sonst nichts mit uns machen.

Kostenlos und unverbindlich. Keine Werbung, kein Spam.

Hilfreich für uns: Adresse oder Link zum Exposé, Wohnfläche, Baujahr und Ihr Eindruck vom Zustand. Schreiben Sie es einfach ins Nachrichtenfeld.

Fragen zur Objekteinwertung

Was Käufer wissen wollen, bevor sie ein Angebot abgeben.

Was kostet eine Objekteinwertung bei Ihnen?

Die Ersteinschätzung mit Preisspanne ist kostenlos, sie gehört für uns zur Kaufbegleitung dazu. Ein Kurzgutachten durch einen Sachverständigen liegt bei 500 bis 1.500 Euro, ein gerichtsfestes Vollgutachten bei 1.500 bis 3.000 Euro. Ob Sie eines davon überhaupt brauchen, klären wir vorher ehrlich.

Wie lange dauert die Einschätzung?

Für die Preisspanne brauchen wir in der Regel wenige Minuten, sobald uns Adresse, Wohnfläche, Baujahr und Zustand vorliegen. Ein Kurzgutachten dauert ein bis zwei Wochen, ein Vollgutachten drei bis vier.

Warum weicht die Bewertung meiner Bank von Ihrer ab?

Weil beide etwas anderes messen. Wir ermitteln den Verkehrswert, also den erzielbaren Marktpreis. Die Bank rechnet zusätzlich den Beleihungswert, einen dauerhaft sicheren Wert mit Sicherheitsabschlag von meist zehn bis zwanzig Prozent. Beide Zahlen sind richtig, sie beantworten nur verschiedene Fragen.

Was ist der Beleihungsauslauf und warum bestimmt er meinen Zins?

Der Beleihungsauslauf ist Ihr Darlehen geteilt durch den Beleihungswert der Bank. Bis 60 Prozent gibt es die besten Konditionen, zwischen 60 und 80 Prozent den Standardzins, darüber steigen die Aufschläge deutlich. Wer diese Grenze kennt, plant sein Eigenkapital anders und spart über die Laufzeit oft einen fünfstelligen Betrag.

Kann ich den Kaufpreis mit einer Bewertung drücken?

Wenn die Bewertung belastbar unter dem Angebotspreis liegt, ist sie das stärkste Argument, das Sie in der Verhandlung haben. Sie diskutieren dann nicht mehr über Geschmack, sondern über nachprüfbare Zahlen und über Mängel, die konkret Geld kosten.

Brauche ich für die Bank ein eigenes Gutachten?

Bei Standardobjekten meist nicht, die Bank bewertet selbst. Nötig wird ein Gutachten bei ungewöhnlichen Objekten, bei Erbauseinandersetzungen, Scheidungen, Zwangsversteigerungen oder wenn das Finanzamt einen niedrigeren Wert bestätigt haben will.

Taugen kostenlose Online-Bewertungen etwas?

Als erste Orientierung ja, als Entscheidungsgrundlage nein. Automatisierte Modelle kennen weder den Zustand des Bads noch die beschlossene Dachsanierung der Eigentümergemeinschaft. Sie liefern einen Korridor, den ein Mensch mit den Unterlagen einengen muss.

Erst den Wert kennen. Dann verhandeln.

Wenn die Preisspanne steht, wird aus dem Bauchgefühl eine Verhandlungsposition. Wir gehen mit Ihnen beides durch: die Zahlen und die Strategie.

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