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Das Wichtigste in Kürze
Der Umzug ins eigene Eigenheim ist mehr als Kisten packen: Die Kosten variieren zwischen 800 und 4.000 Euro je nach Wohnungsgröße und Distanz
Mit einem strukturierten Preisvergleich sparen Sie durchschnittlich 35% der Umzugskosten. Beginnen Sie 8-12 Wochen vor dem Umzugstermin mit der Planung – das minimiert Stress und vermeidet teure Last-Minute-Lösungen.
Die wichtigsten Kostenfaktoren: Umzugsvolumen, Entfernung, Stockwerk und Zusatzleistungen wie Möbelmontage. Steuerlich können Sie bis zu 20% der Handwerkerkosten absetzen, bei berufsbbedingtem Umzug sogar die kompletten Kosten.
Der richtige Zeitpunkt spart Geld: Umzüge unter der Woche und außerhalb der Hauptsaison (März-Oktober) sind bis zu 40% günstiger.
Der Schlüssel zu Ihrem Traumhaus liegt endlich in Ihrer Hand – herzlichen Glückwunsch! Doch zwischen der Schlüsselübergabe und dem entspannten ersten Kaffee in den eigenen vier Wänden liegt eine Herausforderung, die viele Eigenheimbesitzer unterschätzen: der Umzug. Mit der richtigen Planung wird aus dem oft gefürchteten Chaos ein strukturierter Prozess, der sogar Spaß machen kann.
Als frischgebackener Eigenheimbesitzer haben Sie bereits eine erhebliche finanzielle Investition getätigt. Notarkosten, Grunderwerbsteuer, möglicherweise Maklergebühren und die Kosten für die Finanzierung selbst summieren sich schnell. Da ist es verständlich, dass viele beim Umzug sparen möchten. Doch Vorsicht: Ein schlecht geplanter Umzug kann teurer werden als gedacht und im schlimmsten Fall Ihr neues Eigentum beschädigen.
Die gute Nachricht: Mit systematischer Planung und dem richtigen Preisvergleich lassen sich 30-40% der Umzugskosten einsparen, ohne auf Qualität zu verzichten. Bei einem durchschnittlichen Umzug bedeutet das eine Ersparnis von 500 bis 1.200 Euro – Geld, das Sie sinnvoller in Ihre neue Immobilie investieren können.
Bevor Sie Angebote einholen, sollten Sie verstehen, welche Faktoren die Umzugskosten bestimmen:
Volumen und Gewicht Ihres Umzugsguts Die wichtigste Kennzahl ist das Umzugsvolumen in Kubikmetern. Als Faustregel gilt: Pro Zimmer rechnen Sie mit 10-15 m³. Eine 4-Zimmer-Wohnung kommt somit auf 40-60 m³. Professionelle Umzugsunternehmen berechnen meist 25-50 Euro pro Kubikmeter, abhängig von der Entfernung und den Zusatzleistungen.
Entfernung zwischen alter und neuer Immobilie Lokalumzüge (bis 50 km): 800-1.500 Euro für eine 3-Zimmer-Wohnung Fernumzüge (über 200 km): 1.500-3.500 Euro für dieselbe Wohnungsgröße Spezialfall: Bei Umzügen über 500 km wird oft eine Pauschale berechnet, die überraschend günstig sein kann.
Stockwerk und Zugänglichkeit Jedes Stockwerk ohne Aufzug erhöht die Kosten um etwa 100-150 Euro. Ein schwieriger Zugang mit engen Treppenhäusern oder Parkproblemen kann die Kosten um weitere 200-400 Euro erhöhen. Informieren Sie das Umzugsunternehmen unbedingt vorab über solche Besonderheiten.
Zusatzleistungen, die sich lohnen können
Der Umzugsmarkt ist vielfältig – und die Preisunterschiede sind erheblich. Zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot für denselben Umzug können bis zu 150% Differenz liegen. Hier ist Ihr Aktionsplan:
8-12 Wochen vorher: Die GrundlagenarbeitErstellen Sie eine detaillierte Inventarliste. Nutzen Sie dafür Apps wie „Umzugsrechner" oder klassisch Excel. Notieren Sie besondere Gegenstände: Klaviere, Aquarien, Kunstwerke, empfindliche Elektronik. Diese beeinflussen den Preis erheblich.
Holen Sie mindestens 3-5 Angebote ein – aber nicht blind. Nutzen Sie Vergleichsportale wie Check24, MyHammer oder spezialisierte Plattformen wie Movinga. Achten Sie darauf, dass alle Anbieter dieselben Informationen erhalten, damit die Angebote vergleichbar sind.
Was ein seriöses Angebot enthalten muss:
Die versteckten Kostentreiber erkennenUnseriöse Anbieter locken mit Dumpingpreisen und berechnen später „unvorhergesehene" Zusatzkosten. Klassische Fallen:
Profi-Tipp: Bestehen Sie auf eine Besichtigung vor Ort durch das Umzugsunternehmen. Seriöse Anbieter bieten dies kostenlos an. Ein Kostenvoranschlag ohne Besichtigung ist unseriös und führt fast immer zu Nachforderungen.

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8 Wochen vorher: Die Organisationsphase
4 Wochen vorher: Die Vorbereitungsphase
2 Wochen vorher: Die intensive Packphase
1 Woche vorher: Der Endspurt
Umzugstag: Die Stunde der Wahrheit
Nach dem Umzug: Die Einlebensphase
Viele Eigenheimkäufer überlegen, den Umzug selbst zu organisieren. Das kann sinnvoll sein – muss es aber nicht. Hier die realistische Kalkulation:
DIY-Umzug (3-Zimmer-Wohnung, 80 m², 30 km Entfernung):
Professioneller Umzug (gleiche Konstellation):
Die Wahrheit über den DIY-Umzug:Die Kostenersparnis beträgt oft nur 300-500 Euro – bei deutlich höherem Zeitaufwand und Stresslevel. Wenn Sie Ihr Eigenheim gerade erst finanziert haben, ist Ihre Zeit möglicherweise wertvoller, als diese Ersparnis rechtfertigt. Zudem vermeiden Sie das Risiko, Ihre neuen Parkettböden oder das Treppenhaus zu beschädigen.
Wann lohnt sich der Eigenumzug wirklich?
Ein oft übersehener Aspekt: Umzugskosten können steuerlich absetzbar sein – und das in erheblichem Umfang.
Berufsbedingter UmzugWenn Ihr neues Eigenheim die Fahrzeit zur Arbeit um mindestens eine Stunde täglich reduziert, können Sie nahezu alle Umzugskosten als Werbungskosten absetzen:
Privater Umzug Auch bei nicht-berufsbedingten Umzügen können Sie Kosten geltend machen:
Dokumentation ist allesBewahren Sie auf:

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Mit der richtigen Finanzierungsstrategie bleibt mehr Budget für den perfekten Start im neuen Heim. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!
Umzug mit Haustieren Für Hunde und Katzen ist ein Umzug extremer Stress. So erleichtern Sie es:
Transport von Spezialgegenständen Manche Gegenstände erfordern besondere Aufmerksamkeit:
Sie haben es geschafft – willkommen zu Hause! Jetzt heißt es, schnell Ordnung zu schaffen:
Prioritätenliste für die ersten 24 Stunden:
Die erste Woche:
Nachbarschaftspflege von Anfang an Der Umzug ist die perfekte Gelegenheit, Ihre neuen Nachbarn kennenzulernen:
Umweltschutz und Umzug müssen sich nicht widersprechen:
Verpackungsmaterial wiederverwenden:
Ausmisten mit System:
Ökologische Umzugsunternehmen:Einige Anbieter setzen auf:
Fehler 1: Zu späte PlanungWer erst 4 Wochen vorher anfängt, zahlt Premium-Preise und bekommt nicht die besten Anbieter. Die beliebtesten Umzugstermine (Monatsende, Wochenenden, Ferienzeiten) sind Monate im Voraus ausgebucht.
Fehler 2: Keine schriftlichen VereinbarungenMündliche Zusagen sind vor Gericht schwer durchsetzbar. Bestehen Sie auf detaillierte schriftliche Angebote und bestätigen Sie alle Änderungen per E-Mail.
Fehler 3: Falsche VersicherungDie Haftung normaler Umzugsunternehmen ist gesetzlich auf 620 Euro pro m³ begrenzt – viel zu wenig bei wertvollen Möbeln. Eine separate Transportversicherung kostet 50-100 Euro und kann sich lohnen.
Fehler 4: Unterschätzen des ZeitbedarfsEin DIY-Umzug dauert immer länger als gedacht. Planen Sie realistische Zeitpuffer ein und informieren Sie Helfer über den echten Zeitaufwand.
Fehler 5: Wichtige Dokumente in UmzugskartonsPersonalausweis, Kaufvertrag, Versicherungsunterlagen, Wertgegenstände gehören in eine Tasche, die Sie persönlich transportieren. Jedes Jahr gehen Umzugskartons verloren.
Fehler 6: Übervolle KartonsDie 20-Kilo-Regel beachten! Schwere Gegenstände (Bücher!) in kleine Kartons, leichte Sachen (Bettwäsche) in große Kartons. Ihre Helfer werden es Ihnen danken.
Fehler 7: Keine Rücklagen für UnvorhergesehenesPlanen Sie 10-15% Budget-Puffer ein. Irgendetwas geht immer schief – ein kaputter Schrank, zusätzlicher Renovierungsbedarf, vergessene Kleinigkeiten.
Ein erfolgreicher Umzug ist vor allem eines: gut geplant. Mit diesem Leitfaden haben Sie das Rüstzeug für einen strukturierten, kostenbewussten und möglichst stressfreien Übergang in Ihr neues Eigenheim.
Die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren:
Ihr Eigenheim wartet auf Sie – und mit der richtigen Umzugsstrategie wird der Start in Ihrem neuen Zuhause zum positiven Erlebnis statt zur Belastung. Denken Sie daran: Der Umzug ist nur ein kurzer Moment, aber die Erinnerung an Ihr erstes Eigenheim bleibt ein Leben lang.
Wie lange dauert ein professioneller Umzug? Eine 3-Zimmer-Wohnung über 30 km Entfernung dauert mit professionellen Umzugshelfern ca. 6-8 Stunden. Bei größeren Distanzen oder umfangreicheren Haushalten kann es auch 2 Tage dauern.
Welche Versicherung brauche ich beim Umzug? Prüfen Sie Ihre Hausratversicherung – viele decken Umzugsschäden bereits ab. Professionelle Umzugsunternehmen haben eine gesetzliche Haftung von 620 Euro pro m³. Für wertvolle Gegenstände lohnt sich eine zusätzliche Transportversicherung.
Wann ist die günstigste Zeit für einen Umzug? Mitte der Woche (Dienstag-Donnerstag) und außerhalb der Hauptsaison (November-Februar) sind Umzüge bis zu 40% günstiger. Vermeiden Sie Monatsenden und Ferienzeiten.
Kann ich Umzugskosten von der Steuer absetzen? Ja! Bei berufsbedingtem Umzug sind fast alle Kosten als Werbungskosten absetzbar. Bei privatem Umzug können Sie 20% der Handwerkerkosten (max. 1.200 Euro pro Jahr) absetzen.
Wie viele Umzugshelfer brauche ich? Faustregel: 4-6 Personen für eine 3-Zimmer-Wohnung. Je mehr Helfer, desto schneller geht es – aber koordinieren Sie gut, damit sich niemand im Weg steht.
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