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FAQ Immobilienfinanzierung
Finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Baufinanzierung
Was ist eine Baufinanzierung und wie funktioniert sie?▼
Eine Baufinanzierung ist ein langfristiger Kredit zur Finanzierung des Kaufs oder Baus einer Immobilie. Sie besteht meist aus einem Annuitätendarlehen mit festen monatlichen Raten, die sich aus Zinsen und Tilgung zusammensetzen. Die Immobilie dient dabei als Sicherheit für die Bank. Typische Laufzeiten betragen 15-30 Jahre, wobei nach Ablauf der ersten Zinsbindung oft eine Anschlussfinanzierung erforderlich ist.
Wie viel Eigenkapital benötige ich für den Immobilienkauf?▼
Als Faustregel sollten Sie mindestens 20-30% des Kaufpreises als Eigenkapital mitbringen. Zusätzlich sollten die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) von etwa 10-15% des Kaufpreises aus eigenen Mitteln finanziert werden. Je mehr Eigenkapital Sie einsetzen, desto bessere Konditionen erhalten Sie von der Bank. Eine Vollfinanzierung ist zwar möglich, aber deutlich teurer und risikoreicher.
Wie werden die Zinssätze bei Baufinanzierungen bestimmt?▼
Die Zinssätze hängen von verschiedenen Faktoren ab: dem allgemeinen Marktzinsniveau, Ihrer Bonität, der Höhe des Eigenkapitals, der gewählten Zinsbindungsdauer und dem Beleihungsauslauf. Banken bewerten das Risiko individuell - je sicherer die Finanzierung aus Bankensicht, desto günstiger der Zinssatz. Auch die Wahl zwischen verschiedenen Darlehensarten (Annuitäten-, Tilgungs- oder Volltilgerdarlehen) beeinflusst den Zinssatz.
Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?▼
Der Sollzins ist der reine Zinssatz für das geliehene Kapital. Der Effektivzins hingegen beinhaltet zusätzlich alle weiteren Kosten der Finanzierung wie Bearbeitungsgebühren, Schätzkosten oder Bereitstellungszinsen. Er gibt die tatsächlichen jährlichen Kosten des Kredits wieder und ist daher der wichtigere Vergleichswert. Gesetzlich müssen Banken immer den Effektivzins angeben, um Transparenz zu schaffen.
Wie lange dauert der Prozess einer Baufinanzierung?▼
Von der Antragstellung bis zur Auszahlung vergehen in der Regel 4-8 Wochen. Die Dauer hängt von der Vollständigkeit Ihrer Unterlagen, der Komplexität der Finanzierung und der Objektbewertung ab. Die Prüfung durch die Bank dauert meist 1-2 Wochen, hinzu kommen Zeit für Gutachten, Grundbucheintrag und notarielle Abwicklung. Eine gründliche Vorbereitung und vollständige Unterlagen können den Prozess erheblich beschleunigen.
Was passiert nach Ablauf der Zinsbindung?▼
Nach Ablauf der Zinsbindung benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung für die Restschuld. Sie haben drei Optionen: Prolongation bei der bisherigen Bank, Umschuldung zu einer anderen Bank oder Forward-Darlehen (vorzeitige Sicherung der Anschlussfinanzierung). Es empfiehlt sich, bereits 12-18 Monate vor Ablauf Angebote zu vergleichen. Die Konditionen können sich seit der ursprünglichen Finanzierung deutlich geändert haben.
Welche Unterlagen benötige ich für den Finanzierungsantrag?▼
Wichtige Unterlagen sind: Einkommensnachweise der letzten 3 Monate, Steuerbescheide der letzten 2-3 Jahre, Kontoauszüge, Eigenkapitalnachweise, Selbstauskunft zur finanziellen Situation, sowie objektbezogene Unterlagen wie Kaufvertrag, Grundriss, Baubeschreibung und Flurkarte. Bei Selbstständigen werden zusätzlich betriebswirtschaftliche Auswertungen und Gewinn-Verlust-Rechnungen benötigt. Eine vollständige Dokumentation beschleunigt die Bearbeitung erheblich.
Kann ich auch ohne Eigenkapital eine Immobilie finanzieren?▼
Eine Vollfinanzierung ist grundsätzlich möglich, aber mit höheren Risiken und Kosten verbunden. Sie benötigen ein überdurchschnittlich hohes und sicheres Einkommen sowie eine einwandfreie Bonität. Die Zinssätze liegen meist 0,5-1,5% höher als bei einer klassischen Finanzierung. Zusätzlich verlangen Banken oft höhere Tilgungsraten. Das Risiko bei Wertverlust der Immobilie oder Einkommensausfall ist deutlich größer, da kein Eigenkapitalpuffer vorhanden ist.
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